MONITORINGKONZEPT ZUM STADTUMBAU-OST IN THüRINGEN, 1. FORTSCHREIBUNG
Nach der Monitoringkonzeption im Jahre 2003 und den Erfahrungen des ersten Monitoringdurchlaufs wurde das Thüringer Monitoringkonzept im Sommer 2005 verfeinert und liegt nun in einer aktualisierten Fassung vor.

Es liefert das methodische und inhaltliche Gerüst für eine einheitliche und zielführende Datenerfassung und Auswertung, zugeschnitten auf die spezielle Problematik des Schrumpfungsprozesses und das Förderprogramm Stadtumbau Ost in Thüringen.

Dem Monitoring kommt im lernenden Programm „Stadtumbau Ost“ eine Schlüsselfunktion zu. Die systematische Auswertung der Ergebnisse und Erfahrungen ist die Grundlage für die Verbesserung der Programmeffizienz sowohl auf kommunaler Ebene als auch auf Landesebene.

Die Städte stehen in einem langwierigen Umbauprozess, der noch mit vielen Unsicherheiten behaftet ist. Prognosen können daher die zukünftige Perspektive nur annäherungsweise abbilden. Umso wichtiger ist es, die realen Entwicklungen zu beobachten, um rechtzeitig auf veränderte Bedingungen reagieren zu können.

Das kommunale Monitoring definiert Indikatoren und erfasst regelmäßig objektive Messgrößen zur Darstellung - der Rahmenbedingungen des Stadtumbaus und ihrer Entwicklung - des Prozessverlaufs - der ergriffenen Maßnahmen und eingesetzten Instrumente - der Wirkungen.

Das Landesmonitoring baut auf das kommunale Monitoring auf. Es sammelt die Daten und Ergebnisse der Städte und wertet sie im Querschnitt aus. Aus dem Vergleich unterschiedlicher Situationen und Strategien lassen sich Hinweise für effiziente Vorgehensweisen im Stadtumbau ableiten. Die Ergebnisse und Erfahrungen werden kontinuierlich an die Kommunen zur lokalen Prozessoptimierung berichtet.
mehr... Link 1 (auf www.begleitforschung-stadtumbau-thüringen.de)
1